Bildquelle: Chris Thomann

Wireless LAN und Gesundheit

Das Wireless St. Gallen Netz nutzt elektromagnetische Wellen zum Übertragen von Informationen zwischen den einzelnen Routern und den Hauptantennen. Die Frequenz beträgt 2.4GHz; sie ist also im gleichen Frequenzband wie normale WLAN Accesspoints, Handys, Bluetooth Freisprecheinrichtungen, drahtlose Spielkonsolencontroller, Mikrowellenherde, Funktelefone usw.
Die Router des Wireless St. Gallen Netzes sind dabei auf eine sehr tiefe Sendeenergie eingestellt. Lediglich maximal 84 Milliwatt (0.084 Watt) wird von einem sendenden Router an die Antenne geliefert. Der in der Schweiz erlaubte Wert beträgt 100 Milliwatt. Auch die Haupt-Sendeantennen auf dem Rathaus, dem Kantonsspital und dem Tagblatt halten diesen Grenzwert stets ein, senden also nicht stärker als ein normaler Accesspoint zuhause.

Typische Strahlenbelastung verschiedener Sender










Das Risiko elektromagnetischer Strahlung ist heute nicht ausreichend erforscht, um hierzu eine sinnvolle Aussage machen zu können. Wir wissen jedoch, dass das Risiko, das von WLANs ausgehen dürfte, als recht gering einzuschätzen ist. WLANs senden mit einer Leistung von maximal 100 Milliwatt, im Normalfall sogar nur mit etwa 35 Milliwatt. Das ist etwa ein Zehntel der Sendeleistung eines normalen Handys. Die Strahlung ist also sehr schwach. Da das Strahlenrisiko von der Sendeleistung und vom Abstand zur Strahlenquelle abhängig ist (einen WLAN-Router hält man sich nicht ans Ohr), so ist dieses im Vergleich mit Handys wesentlich geringer - von den Sendemasten, die mit erheblich mehr Leistung senden, ganz zu schweigen.

Generell gilt bei WLAN wie bei Mobilfunk: die Strahlung trifft den, der es benutzt. Die Infrastruktur im Mobilfunkbereich strahlt aber um ein Mehrfaches als bei WLANs.

Das Bundesamt für Gesundheit führt aus: „Gemäss heutigem Kenntnisstand und aufgrund vorhandener Expositionsmessungen ist die durch drahtlose Netzwerke erzeugte hochfrequente Strahlung zu schwach, um durch Absorption über eine Erhöhung der Temperatur nachweisbare, akute gesundheitliche Wirkungen auslösen zu können.“

Eine Studie von fri-tic.ch hat ergeben, dass die Strahlung, die von vier Accesspoints ausgeht, rund 10‘000 mal kleiner ist als jene die ein Mobiltelefon beim Telefonieren emittiert.
http://www.educa.ch/dyn/126575.asp / http://www.fri-tic.ch/dyn/1464.htm



Das Bundesamt für Gesundheit hat im März 2007 folgenden Bericht zu Drahtlosen Netzwerken veröffentlicht:
http://www.bag.admin.ch/dokumentation/medieninformationen/01217/index.ht...



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